Wie oft der Stall umzieht
Üblich ist etwa einmal pro Woche. Entscheidend ist aber der Zustand der Fläche, nicht der Kalender: Solange das Gras rund um den Stall grün bleibt und nicht verschlammt, kann er stehen. Im Winter und bei nassem Boden verlängern Sie das Intervall.
Womit Sie ihn ziehen
Das Modell für 40 Hühner wiegt 700 bis 800 kg und rutscht auf seinen Kufen über kurze Strecken hinter Hoflader oder Traktor. Die Modelle für 120 und 200 Hühner fahren Sie ab Pro mit dem hydraulischen Fahrwerk: anheben, mit dem Traktor ziehen, am neuen Platz absenken.
Baugenehmigung
Häufig ist keine nötig, weil ein Stall, der regelmäßig versetzt wird, nicht als ortsfeste bauliche Anlage gilt. Die Landesbauordnungen unterscheiden sich jedoch erheblich. Fragen Sie vor der Bestellung beim Bauamt Ihres Kreises nach – das kostet einen Anruf und erspart Ärger.
Anmelden ab dem ersten Huhn
Jede Geflügelhaltung wird beim Veterinäramt und bei der Tierseuchenkasse gemeldet, auch die kleine im Garten. Wer Eier verkauft, hat je nach Absatzweg weitere Pflichten. Ab Hof und unsortiert an Endverbraucher geht es unter 350 Hennen ohne Registrierung und ohne Stempel.
Eier verkaufen
Wochenmarkt, Hofladen eines Dritten oder sortierte Ware nach Gewichtsklassen verlangen Registrierung und gestempelte Eier. Ein Verkaufsautomat an der eigenen Hofstelle wird meist wie ab Hof behandelt – klären Sie das vorab mit Ihrer Behörde.
Arbeitsaufwand
Täglich 10 bis 20 Minuten für Kontrolle und Eier, wöchentlich das Umsetzen. Mit automatischer Klappe und Solarstrom entfallen die Wege morgens und abends. Die Vermarktung kostet oft mehr Zeit als der Stall selbst.