Mobilstall wird mit dem Traktor über die Weide versetzt
Mobilstall von HÜHNERBARON

Mobilstall anhängen, versetzen, weitermachen

Jede Woche eine neue Fläche. Grünes Gras statt kahler Nahbereich – und Tiere, die man beim Vorbeifahren sieht.

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Ein Mobilstall steht nie lange am selben Platz. Was von außen nach einem Detail aussieht, verändert im Betrieb alles: die Fläche erholt sich, der Nährstoffeintrag verteilt sich, der Parasitendruck bleibt niedrig – und die Direktvermarktung bekommt ein Bild, das kein Etikett ersetzt. Auf dieser Seite sehen Sie zuerst, wie so ein Stall aussieht. Die Rechnung dahinter kommt weiter unten.

Video · 6 Minuten

Ein Stall von HÜHNERBARON – komplett erklärt

Sechs Minuten, in denen wir einen Stall in Ruhe durchgehen: außen, innen, Technik – und was davon im Alltag wirklich zählt.

Was Sie im Video sehen

Wir gehen einmal komplett durch: die Hülle mit Rahmen und Sandwichpaneelen, die Einrichtung innen mit Nestern, Sitzstangen und Boden, dann Fütterung, Tränke, Klappen und Steuerung. Dazu sagen wir jeweils, worauf es im Betrieb ankommt und woran man Qualität erkennt – Dinge, die man auf einem Foto nicht sieht, weil sie sich erst im Gebrauch zeigen.

Gezeigt wird ein Mobilstall aus unserem Programm. Worauf Sie achten sollten, gilt für unsere Ställe gleichermaßen: Aufbau, Materialien und Technik sind dieselben, unterschiedlich sind Unterbau und Einrichtung. Welche Ausführung zu Ihrem Vorhaben passt, klären wir im Gespräch – dafür brauchen wir von Ihnen nur Tierzahl, Haltungsform und die Postleitzahl.

Sechs Minuten klingen lang, sind aber weniger, als ein Anruf dauert. Wer danach noch Fragen hat, bekommt sie in der Anfrage beantwortet: Wir gehen Ihre Angaben durch und melden uns innerhalb eines Werktags – von Züchter zu Halter, ohne Vertreterbesuch.

  • Außenansicht, Material und Verarbeitung im Detail
  • Die Einrichtung innen, Schritt für Schritt
  • Fütterung, Tränke und Steuerung im Betrieb
  • Reinigung, Wartung und Ersatzteile
  • Was bei der Planung häufig übersehen wird
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Sechs Minuten. Sie können jederzeit anhalten und später weitersehen.

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Das Innenleben auf einen Blick

So ist der Stall aufgebaut

Alle Bauteile in einer Zeichnung – Rahmen, Paneele, Giebel, Dach und Fahrwerk. Die Ziffern zeigen, welche Ausstattung wo sitzt.

Explosionszeichnung des Stalls mit allen Bauteilen

Ausstattungsbeispiel – alle Module einzeln wählbar.

  1. 1Tank & Tränkelinie100 l Wasservorrat, Nippeltränke passend zur Stallgröße
  2. 2FensterVergittert, raubtiersicher, blau für mehr Legeruhe
  3. 3RäderFest, hydraulisch oder abnehmbar
  4. 4SitzstangenKlappbare Ruheplätze, Länge passend zum Modell
  5. 5BodenwahlGeschlossen (Siebdruck) oder ohne Boden
  6. 6LüftungFirstlüftung mit absenkbarer Abdeckung
  7. 7SolarStrom für Klappe, Nester und Licht
  8. 8LegenesterAbrollnester, Eierentnahme von außen
  9. 9AusstiegsklappeAutomatisch nach Zeitplan – 230 V oder Solar
  10. 10FütterungLängstrog 10 cm, Rundtrog 4 cm je Henne
  11. 11LichtpaketSchaltuhr, flackerfreie LED – förderfähig
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Ausstattung

Mobilstall: die Ausstattung im Einzelnen

Alles, was in den Stall kann, mit dem Zubehör aus dem Katalog. Sie stellen sich zusammen, was zu Ihrem Betrieb passt.

Wassertank im Stall an der verzinkten Halterung
1 Wasser

Wassertank am Stall

100 Liter Vorrat hängen an einer verzinkten Halterung am Stall. Ein Schwimmerventil hält den Tank voll, eine Handwinde stellt ihn in der Höhe ein.

  • 100-Liter-Tank mit Schwimmer auf verzinkter Halterung, hängend
  • Verdrehschutz und Handwinde zur Höhenverstellung
  • Fest am Hausanschluss: Leitung oder Schlauch direkt an den Tank
  • Mobil über IBC-Container: 1.000 Liter, 12-V-Pumpe mit Schwimmerschalter
IBC-Container für Wasser neben dem Stall
2 Wasser

IBC-Container für den mobilen Stall

Steht der Stall auf der Weide, kommt das Wasser aus einem IBC-Container daneben. 1.000 Liter reichen bei 350 Hennen gut elf Tage – Sie fahren also nicht täglich raus, sondern füllen im Rhythmus Ihrer Kontrollgänge nach.

  • 1.000-Liter-Container neben dem Stall
  • Über 12-V-Pumpe mit Schwimmerschalter in den Tank
  • Oder erhöht aufgestellt, dann läuft es ohne Pumpe
  • Richtwert 0,25 Liter je Henne und Tag
  • Mit dem Frontlader umsetzbar, wenn der Stall weiterzieht
Automatische Nippeltränkelinie im Stall
3 Wasser

Automatische Tränkelinie

Die Nippeltränkelinie läuft innen entlang, gespeist aus dem Tank über einen Druckminderer. Die Länge richtet sich in 1,5-Meter-Schritten nach der Stallgröße.

  • Druckminderer und Nippeltränkelinie
  • Länge in 1,5-Meter-Schritten passend zur Stallgröße
  • Höhenverstellbar über die Handwinde
  • Wasser direkt am Tier, im Stall und von außen nachfüllbar
Vergittertes Kippfenster im Giebel mit blauem Polycarbonat
4 Licht und Luft

Fenster

Zwei Fenster je Giebel, vergittert und raubtiersicher. Das blaue Polycarbonat dämpft das Licht – das sorgt für mehr Ruhe beim Legen.

  • Vergittert und raubtiersicher
  • Blaues Polycarbonat für gedämpftes Licht und mehr Legeruhe
  • Kippfenster öffnen nach innen, die Frischluft strömt nach oben zur Firstlüftung
  • Breite je nach Türvariante 1,26 bis 1,99 m
  • Seitenfenster ab 80 m² als Option
  • Option Schutzgitter: verzinktes Gitter hält Wildvögel draußen – wichtig bei Stallpflicht
Abnehmbares Rad an der Stallecke, Stall steht auf der Fläche
5 Fahrwerk 1 von 4

Abnehmbare Räder

Für drei bis vier Umsetzungen im Jahr. Der Stall steht ohne Boden auf der Fläche, Räder und Deichsel kommen nur zum Umsetzen dran.

  • Drei bis vier Umsetzungen im Jahr
  • Stall steht ohne Boden direkt auf der Fläche
  • Räder und Deichsel nur zum Umsetzen anbauen
  • Bei 20 bis 40 m² am hinteren Querträger, bei 46 und 60 m² am letzten Bogen
  • Der Mist bleibt als Dünger auf der Fläche liegen
Fest montiertes großes Rad am Stall
6 Fahrwerk 2 von 4

Feste Räder

Für häufiges Umsetzen, bis hin zu wöchentlich. Die Räder bleiben dauerhaft am Stall, es muss vor dem Versetzen nichts angebaut werden. Mit geschlossenem Boden ziehen die Hennen im Stall einfach mit um – sie müssen also nicht vorher heraus.

  • Für häufiges Umsetzen, bis wöchentlich
  • Große, robuste Räder, dauerhaft am Stall
  • Nichts anzubauen vor dem Versetzen
  • Mit geschlossenem Boden ziehen die Hennen mit um
  • Zwei Stützen vorn für sicheren Stand
Deichsel an der Stirnseite des Stalls mit Zugöse
7 Fahrwerk 3 von 4

Deichsel

Die Deichsel ist die Verbindung zum Zugfahrzeug. Sie wird an der Stirnseite angesetzt und nimmt die Zugkräfte auf – entscheidend ist dabei nicht die Zugkraft des Schleppers, sondern dass die Anhängung auch auf nassem Grund sauber greift.

  • Verbindung zwischen Stall und Zugfahrzeug
  • An der Stirnseite angesetzt
  • Bei abnehmbaren Rädern nur zum Umsetzen angebaut
  • Bei festen Rädern dauerhaft am Stall
  • Ausgelegt auf Wiese und Feldweg, nicht auf Straßenfahrt
Hydraulisches Fahrwerk am Stall mit Hydraulikleitung
8 Fahrwerk 4 von 4

Hydraulische Räder

Für Weidehaltung ohne Boden. Der Stall liegt direkt auf der Grasnarbe auf – kein Spalt, durch den der Fuchs kommt. Zum Umsetzen hebt die Hydraulik an.

  • Stall liegt direkt auf der Grasnarbe auf
  • Kein Spalt zwischen Stall und Boden
  • Hydraulik hebt zum Umsetzen an
  • Nester fest an der Wand, Sitzstangen klappbar
  • Ideal für Bio – ganz ohne Gitterboden
Klappbares Sitzstangengestell im Stall
9 Ruheplätze

Sitzstangen

Klappbare A-Gestelle aus feuerverzinktem Stahl. Sie begrenzen bei mehreren Größen die zulässige Tierzahl – die Ämter rechnen die Stangenlänge exakt durch.

  • Gestell 7 × 1,5 m: 10,5 m Stangenlänge für 70 Hennen, in Bio 58
  • Gestell 7 × 3 m: 21 m Stangenlänge für 140 Hennen, in Bio 116
  • Mindestens 15 cm je Henne, in Bio 18 cm
  • 20 cm Abstand zur Wand, 30 cm zwischen Stangen gleicher Höhe
  • Nicht über dem Einstreubereich (§ 13 TierSchNutztV)
  • Flacher Anflug schont das Brustbein
  • Klappbar – zum Reinigen und Umsetzen
Stall Gestelle 1,5 m + 3 m Stangenlänge Hennen Freiland Hennen Bio
20 m² 1 + 1 31,5 m 210 175
30 m² 0 + 2 42 m 280 233
40 m² 1 + 2 52,5 m 350 291
46 m² 0 + 3 63 m 420 350
60 m² 0 + 4 84 m 560 466
80 m² 0 + 5 105 m 700 583
100 m² 1 + 6 115,5 m 770 641
120 m² 0 + 7 147 m 980 816
150 m² 0 + 9 189 m 1.260 1.050
Stallinneres ohne Boden, Einstreu liegt auf der Grasnarbe
10 Boden

Ohne Boden – direkt auf der Weide

Die Einstreu liegt auf der Grasnarbe. Passt zu abnehmbaren und hydraulischen Rädern.

  • Kein Boden, Einstreu direkt auf der Grasnarbe
  • Ideal mit abnehmbaren oder hydraulischen Rädern
  • Hennen bleiben beim Umsetzen stehen
Siebdruckboden im Stall mit Einstreu
11 Boden

Geschlossener Boden aus Siebdruckplatten

Siebdruckplatten auf Stahlrahmen, eingestreut. Die Hennen ziehen beim Umsetzen mit um. Für Bio geeignet.

  • Siebdruckplatten auf Stahlrahmen
  • Eingestreut, leicht zu reinigen
  • Hennen ziehen beim Umsetzen mit um
  • Bio-geeignet
Geöffnete Firstlüftung auf dem Stalldach
12 Klima

Firstlüftung

Warme, feuchte Luft zieht über das Dach ab, unten strömt sie durch die Kippfenster nach. Die absenkbare Abdeckung schützt vor Regen.

  • Warme, feuchte Luft zieht über den First ab
  • Absenkbare Abdeckung schützt vor Regen, per Seilzug ganz oder teilweise zu öffnen
  • Kippfenster lassen Frischluft unten einströmen
  • Eine Firstlüftung bis 60 m², zwei bei 80 und 100 m², drei bei 150 m²
  • Seitenfenster ab 80 m² optional
Solarmodul auf dem Stalldach
13 Strom

Solar

Für den Stall auf der Weide ohne Netzanschluss. Zwei Größen, je nach Stallgröße und Ausstattung.

  • Solar-Set S bis 30 m²: 100-Ah-Akku, 150-W-Modul – versorgt Ausstiegsklappe, Nestaustrieb für bis zu vier Nester und drei LED
  • Solar-Set L bis 60 m²: 200-Ah-Akku, 300-W-Modul – Klappe, Nestaustrieb und sechs LED
  • Kleine Sets nur für die Klappe oder nur für Licht
  • Ohne Sonne hält der Akku rund vier bis fünf Tage (Herstellerangabe)
  • Den Ladezustand zeigt der Regler
Freistehendes Legenest auf eigenen Füßen mit Anflugstange
14 Nestaufstellung 1 von 3

Freistehende Nester

Das Nest steht auf eigenen Füßen und ist nicht mit der Wand verbunden. Sie können es später umstellen, wenn sich der Ablauf im Stall ändert oder Sie die Herde vergrößern. Die Anflugstangen davor nehmen den Tieren den Sprung und halten die Nester sauberer.

  • Steht auf eigenen Füßen, nicht an der Wand befestigt
  • Mit Anflugstangen davor
  • Später umstellbar, wenn sich der Ablauf ändert
  • Von beiden Seiten zugänglich
  • Nest 1 m für 51 Hennen, in Bio 36
  • Nest 1,5 m für 77 Hennen, in Bio 54
  • Feuerverzinkt, mit Nestvorhängen
Legenestreihe an der Seitenwand mit Anflugstangen
15 Nestaufstellung 2 von 3

Nester an der Seitenwand

Das ist die übliche Lösung im mobilen Stall. Die Nestreihe ist fest mit der Wand verbunden und fährt beim Umsetzen mit – es muss nichts gelöst oder gesichert werden. Weil die Nester außen an der Wand sitzen, können die Eier über die Klappe zwischen den Bögen entnommen werden, ohne den Stall zu betreten.

  • Standard im mobilen Stall
  • Fest mit der Wand verbunden – fährt beim Umsetzen mit
  • Nichts zu lösen oder zu sichern vor dem Versetzen
  • Eierentnahme von außen über die Klappe
  • Gibt im Stall die freie Fläche für Scharren und Sitzstangen frei
  • Feuerverzinkt, mit Nestvorhängen
Legenester mittig im Stall auf einem Podest mit Rampen
16 Nestaufstellung 3 von 3

Nester im Zentrum des Stalls

Die Nestlinie steht mittig auf einem Podest, darunter ein Kotgitter, links und rechts Rampen. Futter und Tränke stehen davor, sodass die Tiere ihren Tagesablauf auf kurzen Wegen erledigen. Diese Aufstellung braucht mehr Platz und einen festen Standort – dafür ist sie die einzige, die das automatische Eierförderband erlaubt.

  • Mittig auf einem Podest mit Kotgitter darunter
  • Rampen zu beiden Seiten
  • Futter und Tränke direkt davor
  • Kurze Wege für die Tiere, weniger Unruhe im Stall
  • Nur bei ortsgebundenen Ställen
  • Voraussetzung für das automatische Eierförderband
Eierentnahme von außen durch die Klappe zwischen den Bögen
17 Legenester

Eierentnahme von außen

Die Eier rollen in die Sammelrinne und werden über eine Klappe zwischen den Bögen entnommen – ohne den Stall zu betreten.

  • Abrollnester mit Sammelrinne
  • Entnahmeklappe außen zwischen den Bögen
  • Kein Betreten des Stalls nötig
  • Spart bei jedem Durchgang Zeit und hält die Eier sauber
Geschlossene Nestklappe mit Antrieb am Nestende
18 Legenester

Nestaustrieb

Ohne Austrieb bleibt das Nest offen. Mit Austrieb schließt die Nestklappe abends und öffnet morgens – das hält die Eier sauberer.

  • Ohne Austrieb: Nest bleibt durchgehend offen
  • Mit Austrieb: Klappe schließt abends, öffnet morgens
  • Ein Antrieb für bis zu vier Nester in einer Linie
  • 230 V oder Solar
Geöffnete Ausstiegsklappe, Hennen laufen heraus
19 Auslauf

Ausstiegsklappe

Zwei Klappen je Giebel. Die Automatik öffnet und schließt nach Zeitplan – das spart täglich zwei Wege, und die Klappe ist zu, bevor der Fuchs kommt.

  • Zwei Klappen je Giebel, Breite je nach Türvariante 1,32 bis 2,05 m
  • Automatisch über Zeitschaltuhr, 230 V oder Solar mit Akku
  • Ein Motor je Klappe, bei Solar auch Doppelsteuerung für zwei Klappen
  • Manuell per Seilzug jederzeit möglich
Futterteller im Stall mit Fallrohr von der Förderschnecke
20 Fütterung

Vollautomatisch mit Futterschnecke

Der Vorrat steht außen im Silo, die Förderschnecke bringt das Futter durch die Wand in die Fallrohre. Die Futterteller füllen sich selbst nach.

  • Vorrat außen im mobilen Futtersilo oder Glasfaser-Silo
  • Förderschnecke durch die Wand in die Fallrohre
  • Futterteller füllen sich selbst nach – kein Eimerschleppen
Hängender Rundtrog-Futterautomat im Stall
21 Fütterung

Manuell mit Rundtrögen

Rundtrog-Automaten, stehend oder hängend, von Hand befüllt. Günstig, ohne Technik – ideal zum Einstieg.

  • Rundtrog-Futterautomaten, stehend oder hängend
  • Von Hand befüllen, Trogrand auf Rückenhöhe der Tiere
  • Günstig, ohne Technik
Mobiles Futtersilo neben dem Stall auf der Weide
22 Futtervorrat

Silo am Stall

Zwei Wege, den Vorrat am Stall zu halten – je nach Herdengröße und danach, ob der Stall umgesetzt wird.

  • Mobiles Futtersilo 2 m³, aufgestockt 4 m³ – für Getreide oder Mehl
  • Mit Gabeltaschen per Frontlader umsetzbar
  • Schieber, Teleskopfüße, Deckel mit Hebel
  • Glasfaser-Silo fahrbar mit 6, 8 oder 10 m³ für größere Herden
  • Förderschnecke optional
Flackerfreie LED-Stallleuchte im Stall
23 Licht

Das Lichtpaket

Mit Zusatzlicht hält eine Herde im Winter 70 bis 80 % Legeleistung – ohne sinkt sie oft auf rund die Hälfte. Für die Premiumförderung ist die richtige Beleuchtung Pflicht.

  • Flackerfreie LED-Stallleuchten, 50 W, für 230 V – oder LED-Sets für Solarbetrieb
  • Programmierbare Schaltuhr: Licht am Morgen und am Abend, Tageslänge nach Plan
  • Dimmbar mit Dämmerungsphase – sanfter Übergang statt Licht-an-Schock
  • Lichteinfall regulierbar: Blenden beziehungsweise Verdunkelung für alle tageslichtdurchlässigen Flächen
  • Abgedunkelte Legezone für ungestörtes Legen und saubere Eier
  • Strom nach Standort: Netzanschluss mit Verteilerkasten oder Solar-Set S / L
Giebel und Konstruktion

Türen, Höhen und Bestückung wählen

Die Giebel kommen werkseitig vormontiert. Sie legen fest, wie breit die Tür wird, wie hoch die Seitenwand steht und was in den Giebel kommt.

24 Giebel 1 von 4

Türbreite

Vier Breiten stehen zur Wahl. Welche möglich ist, hängt an der Stallbreite – und daran, was an Maschinen hineinfahren soll. Je breiter die Tür, desto schmaler werden Klappe und Fenster daneben, weil der Giebel nur begrenzt Platz hat.

  • Tür 1,0 m – Standard, bei allen Breiten
  • Tür 1,5 m – bei allen Breiten
  • Tür 2,0 m – ab 5,33 m Stallbreite
  • Tür 2,4 m – ab 5,33 m Stallbreite
Türbreite Klappenbreite Fensterbreite
1,0 m 2,05 m 1,99 m
1,5 m 1,77 m 1,71 m
2,0 m 1,55 m 1,49 m
2,4 m 1,32 m 1,26 m
25 Giebel 2 von 4

Seitenhöhe

Die Seitenwand bestimmt die Höhe im Stall – und damit, ob Sie aufrecht stehen und mit dem Lader hineinfahren können. Gemessen wird an der Traufe innen, ab Stallboden.

  • Standard ca. 1,10 m – für Masthähnchen
  • Plus 50 cm, ca. 1,60 m – Standard für Legehennen
  • Plus 1 m, ca. 2,10 m – für ortsgebundene Legehennenställe
Seitenwand Höhe First bei 3,51 m First bei 5,33 m First bei 7,01 m
Standard 1,10 m 2,10 m 2,65 m 3,10 m
+ 50 cm 1,60 m 2,60 m 3,15 m 3,60 m
+ 1 m 2,10 m 3,10 m 3,65 m 4,10 m
Giebel mit Tür, Klappen und Fenstern in der Standardbestückung
26 Giebel 3 von 4

Bestückung

Was in den Giebel kommt, entscheiden Sie: Tür, Klappen und Fenster in vier Kombinationen. Der Rückgiebel bekommt dieselbe Bestückung ohne Tür.

  • Tür + Klappen + Fenster – Standard für Legehennen und Mast
  • Tür + Klappen – maximaler Auslauf, Licht über die Firstlüftung
  • Tür + Fenster – zum Beispiel Giebel zum Vorraum oder Hof
  • Nur Tür – geschlossener Giebel, zum Beispiel zur Wetterseite
  • Rückgiebel: gleiche Bestückung, ohne Tür
27 Giebel 4 von 4

Drei Breiten

Alle Größen bauen auf drei Breiten auf. Danach richtet sich, welche Türbreite möglich ist und wie hoch der First wird.

  • 3,51 m – für den 20-m²-Stall
  • 5,33 m – für 30 und 46 m²
  • 7,01 m – für 40, 60, 80, 100, 120 und 150 m²
Stallbreite Größen Türbreiten Firsthöhe bei Standard-Seitenwand
3,51 m 20 m² 1,0 · 1,5 m 2,10 m
5,33 m 30 · 46 m² 1,0 · 1,5 · 2,0 · 2,4 m 2,65 m
7,01 m 40 · 60 · 80 · 100 · 120 · 150 m² 1,0 · 1,5 · 2,0 · 2,4 m 3,10 m
Sandwichpaneel im Schnitt: Deckschichten und Dämmkern
28 Konstruktion

Sandwichpaneele – die Dämmung der Wände

Wände und Dach bestehen aus 40 mm starken Sandwichpaneelen: zwei Deckschichten mit Dämmkern dazwischen. Das hält im Sommer die Hitze draußen und im Winter die Wärme drin.

  • 40 mm Paneelstärke für Wände und Dach
  • Dämmkern zwischen zwei Deckschichten
  • Glatte Innenseite – leicht zu reinigen
  • Außen in Holzoptik oder Beige
Verzinkter Rohrrahmen des Stalls, Bögen und Längsträger
29 Konstruktion

Rahmen und Dach

Was den Stall trägt – die Eckdaten, nach denen ein Bauamt und ein Statiker fragen.

  • Rohrrahmen 100 × 100 × 3 mm, feuerverzinkt empfohlen
  • Dachneigung 30°, Bögen etwa alle 3 m
  • Schneelast-Ausführung mit Bögen alle 1,5 m
  • Dachrinnen optional
  • Lieferung als Bausatz mit Anleitung und Montagevideo
  • Lieferzeit etwa 10 bis 12 Wochen
Farben

Ihr Stall zeigt Farbe

Dach und Wände passend zu Ihrem Hof kombinieren.

Stall mit rotem Dach auf der Weide
30 Dach 1 von 3

Dachfarbe Rot

Die Hausfarbe von HÜHNERBARON. Fällt auf der Weide auf und passt zu Klinker und roten Ziegeldächern.

  • Passt zu beiden Wandvarianten
  • Von Weitem gut erkennbar
Stall mit anthrazitfarbenem Dach auf der Weide
31 Dach 2 von 3

Dachfarbe Anthrazit

Die zurückhaltende Wahl. Passt zu modernen Hofgebäuden und zu Photovoltaik auf den Nachbardächern.

  • Passt zu beiden Wandvarianten
  • Unempfindlich gegen Staub und Witterungsspuren
Stall mit grünem Dach auf der Weide
32 Dach 3 von 3

Dachfarbe Grün

Die unauffällige Variante. Fügt sich in Weide und Landschaft ein – oft die bessere Wahl, wenn der Stall weithin sichtbar steht.

  • Passt zu beiden Wandvarianten
  • Fügt sich in die Landschaft ein
Stall mit Rädern in der Wiese, Wand in Holzoptik
33 Wände

Wandvariante Holzoptik

Die warme Variante. Auf der Weide wirkt der Stall dadurch weniger technisch, und in einer Hofstelle mit Fachwerk oder Holzverschalung fügt er sich ein, statt herauszustechen. Die Oberfläche ist dieselbe wie bei Beige – nur der Aufdruck unterscheidet sich, die Reinigung bleibt gleich einfach.

  • Holzoptik auf dem Sandwichpaneel, 40 mm
  • Passt zu allen drei Dachfarben
  • Glatte Oberfläche, abwaschbar wie die beige Variante
  • Unempfindlich gegen Witterung, kein Nachstreichen
Stall mit beiger Wandverkleidung auf dem Hof
34 Wände

Wandvariante Beige

Die zurückhaltende Variante. Beige zeigt Staub und Spritzer weniger deutlich als dunkle Farben und passt zu Betriebsgebäuden, die ohnehin hell verputzt sind. Wer mehrere Ställe nebeneinander stellt, bekommt damit das ruhigere Gesamtbild.

  • Beige auf dem Sandwichpaneel, 40 mm
  • Zeigt Staub und Spritzer weniger deutlich
  • Passt zu hell verputzten Betriebsgebäuden
  • Weitere Wandfarben auf Anfrage
Größen & Belegung

Alle Größen: 20 bis 150 m²

Neun Modelle, drei Breiten. Mobil sind die Größen von 20 bis 60 m² – ab 80 m² wird der Stall ortsgebunden aufgestellt. Die Tierzahl ergibt sich aus Fläche, Nestern und Sitzstangen; es zählt immer der kleinste Wert.

20m²
3,51 m 5,78 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
3,51 × 5,78 m
Innenfläche
19,4 m²
Freilandhaltung
174 Hennen
Bio-Haltung
116 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
2 / 1
Sitzstangen
31,5 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
194 Tiere
mobil oder fest
30m²
5,33 m 5,78 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
5,33 × 5,78 m
Innenfläche
29,7 m²
Freilandhaltung
256 Hennen
Bio-Haltung
178 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
2 / 2
Sitzstangen
42 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
297 Tiere
mobil oder fest
40m²
7,01 m 5,78 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
7,01 × 5,78 m
Innenfläche
39,2 m²
Freilandhaltung
350 Hennen
Bio-Haltung
235 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
3 / 3
Sitzstangen
52,5 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
392 Tiere
mobil oder fest
46m²
5,33 m 8,60 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
5,33 × 8,60 m
Innenfläche
44,5 m²
Freilandhaltung
384 Hennen
Bio-Haltung
267 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
3 / 3
Sitzstangen
63 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
445 Tiere
mobil oder fest
60m²
7,01 m 8,60 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
7,01 × 8,60 m
Innenfläche
58,7 m²
Freilandhaltung
512 Hennen
Bio-Haltung
352 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
4 / 4
Sitzstangen
84 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
587 Tiere
mobil oder fest
80m²
7,01 m 11,46 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
7,01 × 11,46 m
Innenfläche
78,5 m²
Freilandhaltung
700 Hennen
Bio-Haltung
471 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
6 / 6
Sitzstangen
105 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
659 Tiere
nur ortsgebunden
100m²
7,01 m 14,28 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
7,01 × 14,28 m
Innenfläche
98,0 m²
Freilandhaltung
770 Hennen
Bio-Haltung
588 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
7 / 7
Sitzstangen
115,5 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
823 Tiere
nur ortsgebunden
120m²
7,01 m 17,10 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
7,01 × 17,10 m
Innenfläche
117,5 m²
Freilandhaltung
980 Hennen
Bio-Haltung
705 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
8 / 8
Sitzstangen
147 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
987 Tiere
nur ortsgebunden
150m²
7,01 m 21,50 m Tür an der Giebelseite
Außenmaß B × L
7,01 × 21,50 m
Innenfläche
147,9 m²
Freilandhaltung
1.260 Hennen
Bio-Haltung
887 Hennen
Nester 1 m / 1,5 m
10 / 10
Sitzstangen
189 m
Masthähnchen bei 2,5 kg
1.242 Tiere
nur ortsgebunden

Alle Größen im Vergleich

Modell Außenmaß B × L Innenfläche Freiland max. Bio max. Nester 1 m / 1,5 m Sitzstangen Aufstellung
20 m² 3,51 × 5,78 m 19,4 m² 174 116 2 / 1 31,5 m mobil oder fest
30 m² 5,33 × 5,78 m 29,7 m² 256 178 2 / 2 42 m mobil oder fest
40 m² 7,01 × 5,78 m 39,2 m² 350 235 3 / 3 52,5 m mobil oder fest
46 m² 5,33 × 8,60 m 44,5 m² 384 267 3 / 3 63 m mobil oder fest
60 m² 7,01 × 8,60 m 58,7 m² 512 352 4 / 4 84 m mobil oder fest
80 m² 7,01 × 11,46 m 78,5 m² 700 471 6 / 6 105 m nur ortsgebunden
100 m² 7,01 × 14,28 m 98,0 m² 770 588 7 / 7 115,5 m nur ortsgebunden
120 m² 7,01 × 17,10 m 117,5 m² 980 705 8 / 8 147 m nur ortsgebunden
150 m² 7,01 × 21,50 m 147,9 m² 1.260 887 10 / 10 189 m nur ortsgebunden

Freiland nach 9 Hennen je m² nutzbarer Fläche (§ 13a TierSchNutztV), Bio nach 6 Hennen je m² (EU-Öko-Verordnung). Nester: Gruppennest 1 m für 51 Hennen, 1,5 m für 77 – in Bio 36 bzw. 54. Sitzstangen mindestens 15 cm je Henne, in Bio 18 cm. Bei 40, 80, 100, 120 und 150 m² begrenzen die Sitzstangen die Freiland-Belegung, nicht die Fläche. Mobile Freilandställe brauchen keinen Kaltscharrraum; ortsgebundene Ställe mit Auslauf schon, dazu 2 m lichte Höhe.

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Lieferung und Aufbau

Geliefert. Aufgebaut. Fertig.

Der Stall kommt als Bausatz auf Ihren Hof. Die Giebel sind werkseitig vormontiert, aufbauen können Sie ihn mit eigenen Leuten.

LKW mit dem Bausatz bei der Anlieferung auf dem Hof
1

Anlieferung

Per LKW auf Ihren Hof: Giebel fertig montiert, Rahmen und Paneele auf Paletten.

Aufbau des Stalls: Rahmen steht, Paneele werden eingesetzt
2

Aufbauen

Bögen und Längsträger verschrauben, dann die Sandwichpaneele einsetzen. Wenige, klare Verbindungen – mit Anleitung und Montagevideo.

Vormontierter Giebel wird mit dem Lader eingesetzt
3

Giebel setzen

Die vormontierten Giebel mit Teleskop- oder Frontlader einheben und verschrauben – danach ist der Stall bereit für die ersten Tiere.

Aufbauanleitung, Montagevideo und eine Vorabbesprechung per Video mit Ihrem Aufbauteam gehören dazu. Weil nur Schrauben den Stall zusammenhalten, lässt er sich später zerlegen und an anderer Stelle neu aufbauen – das hält den Wiederverkaufswert.

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Agrarinvestitionsförderprogramm

Bis zu 40 % Zuschuss – und unter Umständen mehr

Tiergerechte Ställe fördern Bund und Länder über das Agrarinvestitionsförderprogramm. Voraussetzung ist ein landwirtschaftlicher Betrieb – Hobbyhaltung ist nicht förderfähig.

40 %

Stallbau-Premiumförderung

Für besonders tiergerechte Haltung.

+10 %

Junglandwirte

Bis 40 Jahre, Niederlassung höchstens fünf Jahre zurück.

25 %

Direktvermarktung

Zum Beispiel Verkaufsautomat oder Hofladen, über die Förderung investiver Direktvermarktung.

Förderbescheid und Bauplan auf dem Hoftisch

Was „Premium" verlangt

  • Belegung nach Tabelle
  • Sitzstangen für alle Tiere
  • Lichtpaket mit flackerfreiem, abgestuftem Licht
  • Tageslicht mindestens 3 % der Grundfläche, Lichteinfall regulierbar
  • Beschäftigungsmaterial
  • Bei ortsgebundenen Ställen zusätzlich ein Kaltscharrraum

So läuft der Antrag

  1. 1Beratung Förderberatung oder Baubetreuer einschalten.
  2. 2Angebot Angebot mit Premium-Ausstattung einholen – bekommen Sie von uns.
  3. 3Genehmigung Bei festen Ställen die Baugenehmigung.
  4. 4Antrag Online stellen, in Hessen zum Beispiel über das Lawileportal.
  5. 5Bewilligung Erst danach bestellen.
  6. 6Auszahlung Nach Verwendungsnachweis.

Quelle: Richtlinie EFP Hessen, Anlage 1, Fassung 26.06.2026, Stand 09/2026. Andere Bundesländer haben eigene Sätze. Kein Rechtsanspruch und keine Förderberatung – über die Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Wichtig: erst die Bewilligung abwarten, dann bestellen.

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Alles aus einer Hand

Was wir außer dem Stall noch liefern

Damit Sie nicht drei Ansprechpartner brauchen.

1

Lieferung bis zum Aufstellort

Wir bringen den Bausatz dorthin, wo er stehen soll – und sagen vorher, was die Zufahrt können muss.

2

Aufbauanleitung und Montagevideo

Schritt für Schritt bebildert, dazu das Video und eine Vorabbesprechung per Video mit Ihrem Aufbauteam.

3

Ersatzteile über Jahre

Klappenantriebe, Tränkelinien und Sitzstangen sind Verschleiß. Wir halten sie vor, statt Sie zum Neukauf zu zwingen.

4

Hinweis zur Förderung

Wir sagen Ihnen, welche Ausstattung die Premiumförderung verlangt, und liefern die Datenblätter für die Bewilligungsstelle.

5

Unterlagen fürs Bauamt

Maßpläne mit Klappenöffnungen, Angaben zu Rahmen und Paneelen – das, wonach das Bauamt fragt.

6

Zubehör für den Betrieb

Hygieneschleuse, Akku-Kotschieber, Akku-Schubkarre, Verkaufsautomat und Hofladen – alles aus einer Hand.

Der schnellste Weg

Welcher Mobilstall zu Ihnen passt, klären wir in fünf Minuten

Sagen Sie uns Tierzahl, Haltungsform und Postleitzahl. Wir rechnen und melden uns innerhalb eines Werktags.

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Hygiene

Sauber rein. Sauber raus.

Die Hygieneschleuse trennt die Straße vom Stall.

Innenansicht der Schleuse mit Sitzbank als Schwarz-Weiß-Grenze
35 Hygieneschleuse

So funktioniert die Schleuse

Die Schleuse trennt die Straße vom Stall – der wirksamste Schutz gegen Salmonellen, Geflügelpest und Milben, die an Schuhen und Kleidung mitreisen.

  • Schwarzbereich draußen: Straßenschuhe und Jacke ablegen
  • Über die Bank: Beine rüberschwingen – der Boden wird nie mit Straßenschuhen betreten
  • Weißbereich stallseitig: Stallkleidung, Stallstiefel, Hände waschen
  • Verzinkte Sitzbank als Schwarz-Weiß-Grenze
  • Edelstahl-Waschbecken mit Kniebedienung und Seifenspender
  • Als Bausatz in Beige oder Holzoptik oder fertig montiert, Dachfarbe passend zum Stall
Hygieneschleuse von außen neben dem Stall
36 Hygieneschleuse

Wann Sie eine brauchen

Drei Schwellen, an denen sich die Frage stellt – die dritte ist eine Pflicht.

  • Ab dem ersten Huhn: empfohlen. Bei Seuchengefahr kann das Veterinäramt Schutzkleidung, Umkleide und Schuhdesinfektion auch für kleine Bestände anordnen.
  • Ab 350 Legehennen: faktisch Standard. Die Salmonellen-Verordnung verlangt Eigenkontrollen und ein Hygieneprogramm – die Schleuse ist der einfachste Nachweis bei der Kontrolle.
  • Über 1.000 Tiere: Pflicht nach § 6 Geflügelpest-Verordnung – Handwaschgelegenheit, Umkleide, Schuhdesinfektion, gesicherter Zugang, Schutzkleidung für Betriebsfremde.
Vermarktung

Mit Hühnerhaltung Geld verdienen

Eier direkt vermarkten und die Wertschöpfung auf dem Hof halten.

Verkaufsautomat mit Eierfächern am Hofeingang
37 Direktvermarktung

Wo Sie Ihre Eier verkaufen dürfen

Welche Pflichten dazukommen, hängt an zwei Dingen: wo Sie verkaufen und wie viele Hennen Ihr Betrieb hält.

Vermarktungsweg Registrierung Eier stempeln Packstelle
Ab Hof oder an der Haustür, unsortiert an Endverbraucher nein, solange unter 350 Hennen – –
Verkaufsautomat oder Hofladen an der Hofstelle, unsortiert meist wie ab Hof – vorab mit der Behörde klären – –
Wochenmarkt, auch als Direktvermarkter ja ja –
Hofladen eines Dritten, Metzger, Bäcker, Gastronomie, Einzelhandel ja ja ja
Nach Gewichtsklassen sortiert (S/M/L/XL) ja ja ja
Legehennen im Stall, Blick über die Herde
38 Ab 350 Hennen

Was ab 350 Legehennen im Betrieb dazukommt

Gezählt wird je Betrieb, nicht je Stall. Diese Schwelle entscheidet über einen guten Teil des Aufwands.

  • Registrierung als Legehennenbetrieb – Pflicht, egal wo verkauft wird
  • Salmonellen-Eigenkontrollen alle 15 Wochen ab der 24. Lebenswoche – auch im Mobilstall
  • Bei 350 bis 999 Hennen alternativ ein vom Tierarzt erstelltes Hygieneprogramm, das das Amt anerkennt
Warum überhaupt mobil

Was der Stall im Betrieb verändert

Ein fester Stall hinterlässt nach einer Legeperiode einen kahlen, überdüngten Nahbereich. Ein Mobilstall wandert – daraus ergibt sich alles Weitere.

  • Fläche bleibt intakt. Der Aufwuchs erholt sich, statt vor dem Stall kahl zu werden.
  • Weniger Tierarztkosten. Frische Fläche heißt weniger Wurmdruck und stabilere Legeleistung.
  • Nährstoffe verteilt. Der Kot wirkt als Dünger, statt sich an einer Stelle zu sammeln.
  • Höherer Eierpreis. Sichtbare Haltung ist in der Direktvermarktung das stärkste Argument.
  • Meist ohne Baugenehmigung. Weil nicht ortsfest – die Landesbauordnungen unterscheiden sich aber.
Weide mit frischem Gras neben der abgeweideten Fläche
Zahlen & Wirtschaftlichkeit

Rechnet sich ein Mobilstall? Die Zahlen dazu

Ein Stall ist eine Anschaffung für zehn Jahre und mehr. Diese Größen entscheiden darüber, ob er sich trägt – und an welchen Stellschrauben Sie drehen können.

bis 40 % Förderquote

Stallbau-Premiumförderung über das AFP, plus 10 % für Junglandwirte.

12 Jahre Abschreibung

Übliche Nutzungsdauer für Stallgebäude. Der Stall lässt sich zerlegen und weiterverkaufen.

70–80 % Legeleistung im Winter

Mit Zusatzlicht. Ohne sinkt sie oft auf rund die Hälfte (Erfahrungswert Hersteller).

0,25 l Wasser je Henne und Tag

Richtwert für die Auslegung von Tank und Nachfüllrhythmus.

Stall auf der Weide mit sichtbarer Zufahrt und Stromanschluss

Was in die Anschaffung gehört

Der Stallpreis ist nicht die ganze Rechnung. Diese Posten kommen dazu – und je nach Ausführung fallen einige davon weg.

  • Untergrund: Weide kostet nichts, Bodenplatte oder Sockelmauer schon
  • Zufahrt für den LKW und später für Futter und Einstreu
  • Strom: Netzanschluss oder Solar-Set S beziehungsweise L
  • Wasser: Hausanschluss oder IBC-Container mit Pumpe
  • Einzäunung und Auslaufgestaltung
  • Baugenehmigung bei festen Ställen
Futtersilo und Einstreulager am Stall

Was laufend anfällt

Die Betriebskosten unterscheiden sich stärker zwischen den Betrieben als die Anschaffung. Diese Posten sollten Sie vorher durchrechnen.

  • Futter – der mit Abstand größte Posten
  • Junghennen und deren Zukauf im Rhythmus Ihrer Herde
  • Einstreu, Strom, Wasser
  • Tierarzt, Salmonellen-Eigenkontrollen ab 350 Hennen im Betrieb
  • Arbeitszeit: Automatik bei Klappe, Nestaustrieb und Fütterung spart täglich Wege
  • Verpackung und Vermarktung, wenn Sie direkt verkaufen
Eier im Karton auf dem Hoftisch, daneben ein Notizblock mit Zahlen

Wo die Rechnung kippt

Nach unserer Erfahrung entscheiden drei Dinge darüber, ob ein Stall trägt – und keines davon ist der Anschaffungspreis.

  • Die Belegung: Nester und Sitzstangen begrenzen die Tierzahl oft stärker als die Fläche
  • Der Vermarktungsweg: ab Hof, Automat oder Wiederverkäufer – das ändert den Erlös je Ei deutlich
  • Die Winterleistung: ohne Lichtpaket bricht sie ein, und die Fixkosten laufen weiter
  • Die Arbeitszeit: zwei Wege am Tag über ein Jahr sind über 700 Wege

Die Zahlen sind Richtwerte aus Katalog und Praxis. Ihre Rechnung hängt an Standort, Vermarktungsweg und Bestandsgröße. Wir gehen sie im Angebotsgespräch mit Ihnen durch – ohne Verkaufsdruck und ohne Vertreterbesuch.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Mobilstall

Ab wie vielen Hennen lohnt sich ein Mobilstall?

Als Betriebszweig ab etwa 200 bis 400 Hennen, und nur mit gesichertem Absatzweg. Unterhalb davon trägt die Menge den Aufwand nicht: gleiche tägliche Kontrolle, gleiche Fahrerei zum Versetzen, aber deutlich weniger Eier zu verkaufen.

Was kostet ein Mobilstall?

Das hängt an Größe, Technik und Ausführung. Wir nennen deshalb keine Katalogpreise, sondern rechnen Ihr Angebot durch und schicken es innerhalb eines Werktags – kostenlos und unverbindlich, auf Wunsch mit Hinweis zur Förderung in Ihrem Bundesland.

Wie viel Arbeit macht ein Mobilstall?

Rechnen Sie mit 1,5 bis 3 Stunden je Woche bei einer Herde bis 500 Tieren: täglich 10 bis 20 Minuten Kontrolle und Eier holen, wöchentlich 30 bis 60 Minuten Versetzen und 15 Minuten Entmisten. Die Vermarktung kostet je nach Absatzweg mehr Zeit als der Stall selbst.

Wie viel Fläche braucht ein Mobilstall?

Über die gesamte Legeperiode 10 bis 20 Quadratmeter je Henne, über die der Stall rotiert – nicht gleichzeitig verfügbar, sondern nacheinander. 400 Hennen brauchen also 4.000 bis 8.000 Quadratmeter. Ständig verfügbar müssen 4 Quadratmeter je Tier sein.

Welche Förderung gibt es für einen Mobilstall?

Mobilställe sind über das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) förderfähig. Sätze, Mindestinvestitionssummen und Antragszeitfenster legt jedes Bundesland selbst fest. Der Antrag muss vor Bestellung und Lieferung gestellt werden.

Braucht ein Mobilstall eine Baugenehmigung?

Häufig nicht, weil ein vollmobiler Stall mit Fahrwerk und geschlossener Bodenplatte nicht als ortsfeste bauliche Anlage gilt. Die Landesbauordnungen unterscheiden sich jedoch erheblich, und entscheidend ist, wie oft der Stall tatsächlich versetzt wird.

Wie oft muss ein Mobilstall versetzt werden?

Üblich ist einmal pro Woche. Entscheidend ist der Zustand des Aufwuchses, nicht der Kalender: Solange die Fläche grün bleibt und nicht verschlammt, kann der Stall stehen. Im Winter wird das Intervall verlängert.

Wie lange hält ein Mobilstall?

Kalkulatorisch wird über zwölf Jahre abgeschrieben. Bei verzinktem Rahmen, geschlossener Bodenplatte und gepflegtem Fahrwerk sind zwanzig Jahre und mehr realistisch. Verschleißteile wie Mistband, Sitzstangen und Tränkelinien werden zwischendurch getauscht.

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Sollen wir Ihnen ein Angebot rechnen?

Kostenlos, unverbindlich und innerhalb eines Werktags. Kein Vertreterbesuch, kein Newsletter.

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