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Hühnerfutter
Das richtige Hühnerfutter entscheidet über Legeleistung, Schalenqualität und Gefieder Ihrer Hennen. Bei HÜHNERBARON® finden Sie Alleinfutter als Mehl und Pellets, Körnermischungen, Kükenfutter und Ergänzungen, auch in Bio-Qualität. Die Grundregel: Ein Alleinfutter deckt den Bedarf, alles andere ergänzt es.
Hühnerfutter kaufen: Alleinfutter und Körner richtig kombinieren
Der häufigste Fehler ist reines Körnerfutter. Es schmeckt den Hühnern, enthält aber zu wenig Eiweiß und Kalzium für eine Henne, die fast täglich ein Ei legt.
Das richtige Futter wählen
Diese Kriterien helfen bei der Auswahl:
- Alleinfutter als Basis: Ein Legehennen-Alleinfutter wie Legemehl enthält alles, was eine Legehenne braucht. Ergänzungsfutter ist dagegen nur für die Kombination gedacht.
- Proteingehalt: Für Legehennen sind 16 bis 18 % Rohprotein ideal. In der Mauser darf es etwas mehr sein, für Küken rund 20 %.
- Form: Mehl lässt sich anfeuchten und wird vollständig gefressen. Pellets verhindern, dass Hühner nur ihre Lieblingsbestandteile herauspicken, und stauben weniger.
- Körner als Ergänzung: Körnerfutter sollte höchstens ein Viertel bis ein Drittel der Tagesration ausmachen.
- Kalzium und Grit: Muschelkalk in einer separaten Schale sorgt für feste Schalen. Grit, also kleine Steinchen, hilft beim Zerkleinern der Körner im Muskelmagen.
Geben Sie das Alleinfutter morgens und die Körner erst am Nachmittag. So fressen die Hühner zuerst das nährstoffreiche Futter und gehen mit gut gefülltem Kropf auf die Stange.
Hühnerfutter für Küken, Zwerghühner, Mauser und Winter
Küken bekommen in den ersten Wochen ein eigenes Kükenfutter, danach Junghennenfutter. Auf Legehennenfutter stellen Sie um, sobald die ersten Eier kommen, meist ab der 18. bis 22. Woche. Zwerghühner fressen dasselbe Futter, nur etwa die Hälfte der Menge. In der Mauser und im Winter hilft etwas mehr Eiweiß beim Aufbau des neuen Gefieders und etwas mehr Körner bei der Wärmeversorgung. Wie Sie Futter lagern, fermentieren oder mit Kräutern ergänzen, erklärt ausführlich der Hühner-Ratgeber.
Kaufen Sie nur so viel, wie Ihre Herde in etwa drei Monaten frisst. Trocken und verschlossen in einer Futtertonne gelagert, bleibt das Futter frisch und für Ratten und Mäuse unerreichbar.
Häufige Fragen zum Hühnerfutter
Kurz beantwortet:
Welches Hühnerfutter ist am besten für die Legeleistung?
Für eine gute Legeleistung ist ein Legehennen-Alleinfutter mit 16 bis 18 % Rohprotein und ausreichend Kalzium am besten. Körner, Kräuter und Leckerlis ergänzen es, ersetzen es aber nicht.
Wie viel Gramm Hühnerfutter pro Tag braucht ein Huhn?
Eine Legehenne braucht etwa 120 bis 130 g Futter pro Tag, Zwerghühner rund 60 bis 80 g. Mit Auslauf auf Grünfläche fressen Hühner oft etwas weniger.
Wie viel Hühnerfutter sollte ich pro Monat für 10 Hennen kaufen?
Für 10 Legehennen brauchen Sie rund 36 bis 40 kg Futter im Monat, also etwa anderthalb Säcke à 25 kg. Bei Zwerghühnern reicht ungefähr die Hälfte.
Wie viel kostet Hühnerfutter im Monat?
Pro Legehenne kostet Hühnerfutter bei Sackware rund 3 bis 4 € im Monat. Bio-Futter und Kleinpackungen liegen spürbar darüber.
Welche Vorteile bietet zusätzlicher Grit für Hühner?
Grit hilft Hühnern, Körner und Grünfutter im Muskelmagen zu zerkleinern und besser zu verwerten. Besonders wichtig ist er bei wenig Auslauf, weil die Tiere dann kaum eigene Steinchen finden.
Das passende Futter für Ihre Herde finden Sie in der Produktübersicht – beginnen Sie am besten mit dem Alleinfutter.
